Der Versprechen-Einlöser

Hat deutlich mehr als nur einen Schadenfall und das nötige Vertrauen in seine Mannschaft:  Der Schaden-Chef Markus Hofer kam einst als Versicherungs-Azubi zur Generali und löst heute mit seinen Teams nicht nur die Probleme der Kunden, sondern auch das Versprechen des geflügelten Löwen ein.   

Vorab für alle Versicherungs-Rookies: Was macht man im Schadenbereich?
Im Grunde genommen lösen wir das Versprechen der Versicherung ein. Wir helfen unseren Kunden im Schadenfall – egal ob beim Auto-, Sturm- oder Leitungswasserschaden oder auch bei schweren Personenschäden. Bei uns arbeiten über fast alle Standorte in Deutschland verteilt mehr als 1.000 Kolleginnen und Kollegen, die Schäden begutachten, die die Schadenhöhe kalkulieren und alles rund um die Schadenregulierung, also die Zahlung und – je nach Fall – die Reparatur oder Therapie organisieren.

Abgesehen von der Personalverantwortung für so viele Menschen, was ist Deine Aufgabe als Head of Claims?
Ich sorge dafür, dass alles läuft. Dafür muss ich sämtliche Abläufe und Entwicklungen im Auge behalten. Sind wir schnell und effizient genug? Sind wir für unsere Kunden immer gut erreichbar? Kommen die geschädigten Autos auch in die Werkstätten unserer Partner? Wir haben viele Stellschrauben, die sich auf die Service-Qualität und Wirtschaftlichkeit auswirken können. Und ich trage dafür die Verantwortung, dass wir an den richtigen drehen, damit alles reibungslos funktioniert und wir uns weiter verbessern. Zum Beispiel indem wir wie seit einem Jahr Schäden auch per Video-Call begutachten können und somit viel schneller geworden sind. Damit solche Ideen zu Verbesserungen in den Teams überhaupt entstehen und umgesetzt werden können, muss ich zusammen mit meiner Führungsmannschaft die Rahmenbedingungen in unserem Bereich schaffen. Zum Beispiel über eine gewisse Kultur oder Raum für Austausch und Weiterbildung.

Eher Menschenkenner oder Zahlenjongleur – worauf kommt es in Deinem Job an?
Auf Fingerspitzengefühl, eine solide Fachlichkeit und vor allem Vertrauen. Als Head of Claims habe ich in erster Linie eine Führungsaufgabe, bei der es weniger um meine Fachkenntnisse geht, sondern viel mehr darum, Menschen zu begleiten, zu begeistern und zu entwickeln. Auch damit wir uns als Bereich immer weiter verbessern können. Dazu musst Du natürlich auch bereit sein, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Und ganz wichtig: vertrauen können. Bei uns hantieren die Kollegen teilweise mit sehr hohen Summen und haben große Vollmachten. Das musst Du zulassen und Deiner Mannschaft vertrauen können. Denn der Schadenbereich funktioniert nicht als One-Man-Show, sondern nur im Team.

Du hast damals mit Deiner Ausbildung bei der Generali gestartet und bekleidest heute eine der wichtigsten Schlüsselpositionen. Was schätzt Du an der Generali als Ausbilder und als Arbeitgeber?
Ich finde es wirklich toll, dass die Generali in so großem Umfang ausbildet und dass sie die Mitarbeiter mit einem breiten Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebot unterstützt und fördert. Wer zur Generali kommt, hat so viele Möglichkeiten sich zu entwickeln – egal ob Azubi, Student oder Professional. Meine Erfahrungen bei der Generali waren immer: Du musst Dich drauf einlassen, neugierig sein und fragen, dann bekommst Du Deine Chance.