Was macht eigentlich eine Regressmanagerin?

Generali_Karriere im Interview mit Christina Burchard

Durch einen Behandlungsfehler im Krankenhaus den gesunden Arm amputiert oder beim Skifahren durch einen Fremden verletzt? Als Lifetime Partner stehen wir unserem Kunden in jeder Lebenslage zur Seite, insbesondere in Fällen, in dem unsere Kunden fremdverschuldet einen Schaden erleiden. Christina Burchard gibt uns einen Einblick in Ihre Aufgabe als Regressmanagerin für die Generali Krankenversicherung.  

Christina, was machst du genau als Regressmanagerin? Was ist dein Job?

Grundlage für meine Arbeit ist der Paragraf 823 des Bürgerlichen Gesetzbuches, der beschreibt, dass wenn man jemand einen anderen schädigt, dafür haften muss. Meine Arbeit besteht darin, unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ansprüche geltend zu machen bzw. die Kosten, die die Generali für Leistungen ausgegeben hat, zurück zu fordern. Ein Beispiel: Der Hund deines Nachbarn beißt dich in den Unterschenkel und du musst deswegen ärztlich behandelt werden. Bist du bei uns privat krankenversichert, gehe ich in diesem Fall auf den Nachbarn zu und kümmere mich darum, dass die Behandlungskosten, die die Generali für dich gezahlt hat, durch den Nachbarn beglichen werden.

Genauso individuell wie unsere Kunden, sind unsere Fälle. Mein Job ist dadurch sehr abwechslungsreich. Ich stehe dem Kunden in schwierigen Lebenssituationen bei und kann ihm helfen. Das ist eine sehr schöne Aufgabe. 

Das hört sich sehr spannend an. Du erlebst sicher auch sehr intensive Fälle. Wie gehst du damit um?

Wir sind sehr gut geschult, was den Umgang mit Polizeiberichten oder Akten der Staatsanwaltschaft angeht. Die Informationen benötigen wir für die rechtliche und medizinische Beurteilung. Gerade Fälle mit Körperverletzungen gehen mir nah. Man benötigt neben der entsprechenden Professionalität auch eine gewisse Distanz, um die Fälle abends nicht „mit nach Hause“ zu nehmen und den Job gut machen zu können. Durch die vielen Erfahrungen, die ich bis jetzt gesammelt habe, hat sich aber auch ein gewisser Respekt im Hinblick auf Gefahren entwickelt. Gerade wenn es um Behandlungsfehler im Krankenhaus geht.

Christina, wie bist du eigentlich zu diesem Job gekommen?

Ich habe 2007 meine Ausbildung mit Schwerpunkt Krankenversicherung begonnen und wurde danach im Service für unseren Vertriebspartner Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) übernommen.

Während meiner Tätigkeit als Sachbearbeiterin habe ich parallel bereits im Leistungsbereich Krankenversicherung gearbeitet und bin dann ins Schadenmanagement gewechselt. Dort habe ich nochmal viel dazu gelernt, zum Beispiel durch Schulungen zu unterschiedlichen rechtlichen Themen.

Nach dieser Zwischenstation bin ich nun seit Juli 2020 im Regressmanagement für die Generali Krankenversicherung. In meiner jetzigen Tätigkeit erhalte ich sehr viel Unterstützung durch unsere Rechtsabteilung oder durch das Ärzteteam der Generali Health Solutions.

Was bedeutet dir die Generali als Arbeitgeber?

Die Generali ist trotz ihrer Größe für mich wie ein Familienunternehmen – man wächst super rein, lernt viele Menschen neben den vielfältigen Aufgaben kennen. Ich bin sehr glücklich hier zu sein und mich ständig weiter entwickeln zu dürfen. Sei es durch die Mitarbeit an Projekten oder durch das Angebot der „Kultur-Boxenstopps“, in denen jeder Mitarbeiter an der zukünftigen Gestaltung der Zusammenarbeit beteiligt wird.

Mein nächstes Ziel ist eine Führungslaufbahn. Die Generali unterstützt mich hierbei genauso wie bei meinem bisherigen Werdegang. Aktuell habe ich den ersten Schritt, die Aufnahme in das Talentprogramm „Senior LIONS“ geschafft und freu mich schon auf die nächsten Herausforderungen.

Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß und Erfolg und sind uns sicher, dass wir noch viel von Dir hören werden!