Rendez-vous mit dem Vorstand und Telefon-Date mit den Kunden – Nervenkitzel im Azubi-Alltag

Zu ihrem Einstand bei bekommen die Azubis und Studenten bei der Kundenservice-Direktion Gesundheit in Köln eine ganz besondere Challenge: das Vorstands-Projekt. Dabei haben die Young LIONs 5 Monate Zeit, ihr eigenes Jahrgangs-Leitbild zu entwickeln. Also das, wofür sie stehen und was sie als zukünftige Life-Time Partner so besonders macht. Mit Brainstormen, Mind Mappen und Diskutieren ist es da bei Weitem nicht getan. Denn schließlich soll das Ganze visualisiert und dem Vorstand persönlich präsentiert werden.

Keine leichte Aufgabe, wenn man sich wie Lara Figge und ihre sieben Kollegen vorgenommen hat, den Vorstand mit etwas Neuem zu überraschen. Das ist ihnen redlich gelungen – mit einem Film, der das in Szene setzt, was diesen Kölner Young LION Jahrgang so stark macht: die Unterschiedlichkeit jedes einzelnen und ihr Zusammenhalt in der Gruppe. Lara Figge, die bei der Kundenservice-Direktion Gesundheit ihre Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen absolviert, war vor und hinter der Kamera sowie im Vorstandsbüro dabei. Nur Kundentelefonie ist noch aufregender.

„zusammen. anders.“ lautet das Motto für Euer Leitbild. Was hat es damit auf sich?
Das kann sowohl für uns als Jahrgang, aber auch für die Generali als Konzern stehen. Auf unsere Jahrgangstruppe bezogen, steht es dafür, dass wir in unserer Unterschiedlichkeit alle etwas ganz Eigenes in die Gruppe einbringen, wir aber gemeinsam unsere Ausbildung meistern. Jeder von uns hat einen anderen Background und Erfahrungshorizont. So kann der eine genau da supporten, wo der andere Hilfe braucht. Und auf die Generali Deutschland bezogen, steht dieses Motto für die verschiedenen Konzern-Gesellschaften und die vielen Spezialgebiete, die an einem gemeinsamen Strang ziehen und aus ihrem Zusammenhalt Kraft schöpfen.

Und Eure Präsentation vor dem Vorstand?
Am Tag der Präsentation waren wir allesamt ganz schön aufgeregt. Ein Gespräch mit den Vorständen ist ja jetzt nicht unbedingt Azubi Routine ;-). Aber wir wurden sehr herzlich empfangen und als der Film dann lief, wurden wir entspannter – spätestens als Herr Dr. Petin und Dr. Tillmann bei manchen Szenen schmunzeln mussten. Besonders spannend für uns war die anschließende Diskussion und ihre Fragen. Da konnten wir wirklich viele wertvolle Anregungen für uns mitnehmen. Wirklich klasse, dass wir als Young LIONS die Gelegenheit für einen solchen Austausch bekommen und unsere Meinung so Gehör findet.

Was habt Ihr als Learning aus dem Projekt mitgenommen?
Wir waren ja komplett frei. Wir hatten fünf Monate Zeit und als Ziel die Präsentation vor dem Vorstand. Das ist schon eine tolle Chance. Und die wollten wir alle nutzen und was richtig Gutes machen. Nachdem wir uns im ersten Brainstorming auf unser Motto geeinigt haben, haben wir uns auch gleich strukturiert. Jeder hatte seine Aufgabe und konnte so seine Stärken einbringen. Wir haben uns wirklich toll ergänzt – also unser Motto schon im Projekt quasi live performt 😉

Was ist neben Eurem Teamgeist das Besondere bei Deiner Ausbildung?
Immer wieder Neues und neue Menschen kennenzulernen. Zum Auftakt haben wir ja bei den Young LIONS Willkommenstagen in München gleich einmal alle Azubis und Studenten von allen Generali Standorten in Deutschland kennenlernen dürfen. Da bekommt man zum ersten Mal eine Ahnung, was es alles in der Generali gibt und womit sich hier die Menschen beschäftigen. Einen richtig fundierten Einblick bekomme ich hier bei der KD Gesundheit, in der Gruppenausbildung im Vertriebsservice und durch die 1-zu-1 Betreuung. Das heißt, dass wir als Azubis einen Ausbildungsbetreuer an die Seite bekommen, an den oder die wir uns in jeder Lebenslage in der Ausbildung wenden können. Das ist Gold wert!

Was ist dabei für Dich die größte Herausforderung – wenn Du nicht gerade vor dem Vorstand präsentierst?
Kundentelefonie! Wenn man’s genau nimmt, für uns als Life-Time Partner noch um einiges wichtiger als eine Vorstandspräsentation 😉 Im Ernst, der Kunde steht nun mal im Mittelpunkt, wie es bei uns in der Ausbildung so schön heißt. Und wenn Du dann nach zwei Monaten ins kalte Wasser springst und auf echte Kunden als ihr Ansprechpartner „losgelassen“ wirst und Du den Anspruch der Generali an Dich hast – den Kunden den besten Service zu bieten –, dann kann man auch schon mal nervös werden. Aber nach ein paar Telefonaten und dem Wissen, das Du aufbaust, gibt sich das. Und macht sogar richtig Spaß, wenn Du merkst, dass Du Deinem Gegenüber am anderen Ende der Leitung wirklich weiterhelfen kannst. In der Kundentelefonie musst Du spontan Wissen abrufen können und das so erklären, dass der Kunde das auch versteht. Nur mit Schema F kommst Du da nicht weiter. Aber dafür haben wir auch eine extra Ausbilderin, die uns darauf vorbereitet, so dass wir immer souveräner und unserem Anspruch gerechter werden.

Was sind neben Kundenflüstern Deine nächsten Ziele?
Erst mal trotz Corona alles mitnehmen und eine gute Zwischenprüfung im Herbst absolvieren. Dann werde ich weiter sehen. Ich kann mir gut vorstellen, im Vertriebsservice zu bleiben oder in die Risikoprüfung zu gehen. Ganz egal, wohin es mich bei der Generali verschlägt, diese wunderbare Mischung aus familiärer Arbeitsatmosphäre, dem Humor und der Hilfsbereitschaft untereinander hier am Standort Köln und dem internationalen Flair des Konzerns spürst Du hier überall. Hauptsache, es bleibt spannend und ich kann was lernen.

Da drücken wir die Daumen! Und wenn die Prüfung so, wie das Filmprojekt gelingt, wird es für die angehende Kauffrau für Versicherungen und Finanzen wohl nur Kundenrisiken zum Prüfen geben.

Du suchst nach einer neuen Herausforderung? Entdecke die Ausbildungs- und Studiengänge bei der Generali.

Fotos: Lara Figge
Text: Susanne Gehrke