#proudlion, Ausbildung und Projektarbeit – LGBTQI+ @ Generali

Jannis Walther macht nicht nur seine Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing in Leipzig, er ist auch Teil des Kernteams von WeProud – einer internationalen LGBTQI+ Community der Generali. Im Interview erzählt er von seinem Ausbildungsalltag.

Hallo Jannis! Fangen wir von vorne an wie bist Du zu Deinem Ausbildungsplatz gekommen?

Ich habe drei Jahre lang im Einzelhandel gearbeitet und wusste, dss es an der Zeit für was anderes war. Dann bin ich mit Begeisterung auf die Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing gestoßen, da sie sehr breit gefächert ist und viele Perspektiven bietet. Für die Generali habe ich mich entschieden, da die Stelle hier die spannendsten Aufgaben und Benefits beschrieben hat.

Und was schätzt Du an der Generali als Arbeitgeber?

Wo fange ich denn bloß an? 😊 Super gut finde ich, dass wir Azubis für sämtliche Projekte und Schularbeiten freigestellt werden. Meine Berufsschulklasse zeigt mir, dass das bei anderen Unternehmen nicht selbstverständlich ist. Außerdem wird im Umgang miteinander kein Unterscheid zwischen Azubis und „richtigen“ Angestellten gemacht, das heißt man wird schon als Azubi überall miteinbezogen. Ich arbeite zum Beispiel am Projekt WeProud mit. Meine Ideen und meine Persönlichkeit kann ich so ins Unternehmen einbringen.

Magst Du ein wenig mehr über WeProud erzählen?

Aber sicher. WeProud ist eine internationale LGBTQI+ Community. Wir bilden ein Netzwerk und möchten die Generali noch offener gestalten. Dazu gehört es erstmal, ein Bewusstsein z.B. für Diversität zu schaffen und Fragen zu klären. Durch Kommunikation schafft man Klarheit und Sensibilisierung für das Thema. Wir freuen uns zum Beispiel sehr, wenn uns auch Kollegen und Kolleginnen im Netzwerk unterstützen, die sich selbst nicht als LGBTQI+ identifizieren. Bei WeProud geht es nämlich darum, Offenheit zu schaffen und das Thema zu etwas alltäglichem zu machen.

Wie bist Du genau zu dem Projekt gekommen?

Zu Beginn meiner Ausbildung gab es einen Selfie-Wettbewerb, wo ich den #proudlion als Überschrift für mein Bild benutzt habe. Daraufhin sind direkt mehrere Kollegen auf mich zugekommen und haben mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte bei WeProud mitzuwirken. Da habe ich sofort ja gesagt. Ich meine mal ehrlich: Wie viele andere Arbeitgeber gibt es, die dich schon während der Ausbildung so stark miteinbeziehen? Für mich ist das ein großer Ausdruck von Wertschätzung.

Was hat Dich in Deiner Ausbildung denn überrascht?

Dass ich mich mit meinen Kolleginnen und Kollegen so gut verstehe! Schon in kürzester Zeit haben sich zum Teil richtige Freundschaften entwickelt. Ein allgemeiner Zusammenhalt besteht sowieso. Auch überraschend fand ich, wie gut man uns für das Homeoffice ausgestattet hat. Die technischen Tools funktionieren super und unterstützen die virtuelle Zusammenarbeit.

Hast Du einen Tipp, um das Homeoffice noch angenehmer zu machen?

Man muss aus der Situation das Beste machen und die Vorteile betrachten. Natürlich habe ich auch Hemden im Schrank hängen, aber an vielen Tag ist ein gemütliches Outfit meine erste Wahl 😉 Meine Kolleginnen und Kollegen sehe ich aktuell natürlich nur auf dem Bildschirm. Meine Katze ist hier immer „live“ dabei, wenn sie nicht die Hälfte des Meetings verschläft😊.

Und wieso würdest Du Deinen Ausbildungsberuf weiterempfehlen?

Da er so vielfältig ist: Du durchläufst die verschiedensten Abteilungen, lernst auf der einen Seite zum Beispiel Versicherungen kennen und auf der anderen Seite den Kundenservice. Dazu hast Du neben WeProud noch viele andere Möglichkeiten, an Projekten mitzuarbeiten. Bei der Projektarbeit hast du nicht nur viel Spaß und bringst deine Ideen ein, sondern sammelst zeitgleich auch noch wertvolle Skills. Außerdem bin ich während meiner Ausbildung immer in den sozialen Medien und Kanälen unterwegs. Das macht die Ausbildung sehr spannend und ich bin bestens vernetzt.

Vielen Dank für das Interview, Jannis! Für Deine Ausbildung und die Mitarbeit am WeProud Projekt weiterhin ganz viel Spaß und Erfolg!