Dolmetscherin für Kundenwünsche und IT-Sprech

Wer beim Bausparen digitalisieren will, muss beide Seiten verstehen

Für cleveres Bausparen 4.0 braucht man smarte Anwendungen – für den Kunden und im eigenen Backend. Da ist nicht nur Fachkompetenz, sondern auch Vermittlungsgespür gefragt. Denn damit die IT-Lösungen auch richtig greifen können, muss jemand zwischen Kundenbedürfnissen und IT-Anforderungen übersetzen. So wie Lisa Schmith, die nach ihrem dualen Studium bei der Bausparkasse Badenia heute als IT-Koordinatorin für smoothe Schnittstellen sorgt.

In ihrem dualen Studium BWL Bank ist Lisa Schmith immer zwischen Uni und Unternehmen geswitcht; heute zwischen Bausparen und IT-Anwendungen – als IT Fachkoordinatorin bei der Bausparkasse Badenia in Karlsruhe, in der Gruppe Vertrieb und Darlehen.

Was genau machst Du als IT-Fachkoordinatorin?
In der IT Gruppe Vertrieb und Darlehen bin ich die Schnittstelle zwischen unserem Vertrieb und unserer IT und organisiere im Prinzip alles IT-Spezifische, was wir für Kunden, Service und Vertriebe im Bereich Finanzierung benötigen. Wenn wir für den Kundenservice zum Beispiel eine neue Software für Kundendaten und Zinsberechnung einführen oder weiterentwickeln, dann ist es meine Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Oberfläche so aufgebaut ist, wie sie die Kollegen benötigen, und dass alles reibungslos funktioniert. Klingt in der Theorie recht einfach, ist in der Praxis gerne mal komplex. Schließlich steckt so mancher Teufel im Detail 🙂

Worauf kommt es bei einer IT-Koordinatorin an?
Als IT-Koordinator hast Du immer mit neuen und vor allem sehr unterschiedlichen Menschen und Gruppen zu tun, die oft durch unterschiedliche Brillen auf das Projekt schauen. Da stehst Du dann auch gerne mal zwischen den Stühlen. Und dann hilft Dir Dein Fachwissen keinen Deut weiter. In solchen Momenten bist Du als Vermittler gefragt. Denn Du musst alle im Projekt mitnehmen, damit alles fach- und sachgerecht umgesetzt werden kann.

Was macht Dir an Deinem Job am meisten Spaß?
Ganz klar die Kommunikation und das Abwechslungsreiche! Bei meinem Job komme ich immer wieder mit neuen Leuten ins Gespräch, so dass es nie langweilig wird. Ankerpunkt ist dabei unser Team, in dem ein super Spirit herrscht. Wir arbeiten sehr viel und eng zusammen, was ich sehr schätze. Aber genauso kannst Du Dich auch mal getrost zurückziehen, wenn Du zum Beispiel eine knallharte Logik-Nuss zu knacken hast. Dass ich mich auch mit solchen Dingen auseinandersetzen darf, macht mir besonders viel Spaß.

Was macht den Team-Geist bei Euch für Dich so besonders?
Ich habe hier bei der Badenia meinen Platz schon in meinem Studium ziemlich schnell gefunden. Das haben unsere Ausbilderinnen wirklich toll gemacht. Bei der Zuteilung, wer von uns Studierenden in welche Abteilung geht, sind sie auch immer auf unsere Wünsche eingegangen. Und meiner war nun mal die IT. Dort habe ich mich sofort super aufgehoben gefühlt. Alle im Team haben mich von Anfang an als wertvolle Kollegin aufgenommen. Als ich dann nach meinem Abschluss übernommen wurde, hat mich mein Chef mit den Worten begrüßt: Schön, dass Du da bist. Aber abgesehen von Deinem Vertrag hat sich ja eh nichts geändert. Das hat mich echt gefreut!

Dein Ticket zur IT-Koordinatorin war Dein duales Studium BWL Bank. Was genau macht man da?
Was BWL angeht, ist das Studium recht allgemein gehalten und deckt das ganze Spektrum ab. So bekommst Du einen guten Überblick über wirtschaftliche Zusammenhänge. Mit dem Zusatz Bank bekommst Du noch einmal einen Tiefeneinblick ins Kreditgeschäft, Investment und Bankcontrolling. Daran kann man sich schon mal die Zähne ausbeißen. Aber danach verstehst Du gut, was Banken für eine Rolle spielen – nicht nur im Big Business sondern auch für jeden Einzelnen, weil sie die Geldversorgung dosieren und damit essentiell unsere Wirtschaft beeinflussen. Und das waren für mich mit die spannendsten Erkenntnisse in meinem Studium.

Und in Sachen duales Studium – wie ist Dir der Switch zwischen Uni und Büro gelungen?
Der Wechsel zwischen Uni und Unternehmen bringt eine super Abwechslung, viele Erfahrungen, aber streicht Dir die Semesterferien. Unterm Strich aber für mich ein klarer Gewinn 🙂 Wir waren immer 3 Monate in der Uni und dann beim dualen Partner. Also in meinem Fall bei der Badenia. Wir sind ja eine Spezialbank für Bausparen und Finanzierung. Da konnte ich super mein theoretisches Wissen aus der Uni anwenden und den Realitäts-Check machen. Genau das ist ja auch die Idee vom dualen Studium. Da Du beim dualen Studium keine Semesterferien hast, musst Du noch mal ganz anders lernen, Dich gut zu timen und Dich einzuteilen – wovon Du später im Job enorm profitierst. Denn mit diesen Erfahrungen kommst Du viel smoother durch den Berufsalltag und kannst besser unter Zeitdruck arbeiten.

Und was sind Deine nächsten Ziele?
Ich habe ja erst letzten Herbst meinen Abschluss gemacht und bin dann als IT-Koordinatorin gestartet. So steht für mich erst einmal an, meinen Arbeitsalltag gut zu meistern und meinen Aufgaben gerecht zu werden. Bei der Generali und damit auch bei der Badenia hast Du super viele Entwicklungsmöglichkeiten, was definitiv später auch bei mir auf der Agenda steht. Aber erst einmal will ich noch tiefer in unsere IT Projekte als Koordinatorin rein und mich da weiterentwickeln.

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Text: Susanne Gehrke