Als Kundenflüsterer mehr Abwechslung im Azubi-Alltag

Fabian Nguyen über seine Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing, die er im August diesen Jahres gemeinsam mit 3 weiteren Young LIONs bei der Generali in Leipzig begonnen hat.

Warum hast Du Dich für die Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing entschieden?
Ich hatte davor schon eine kaufmännische Ausbildung im Einzelhandel gemacht, im Service. Das bedeutet: den ganzen Tag stehen und direkt mit den Kunden vor Ort sprechen. Da lernst Du ne Menge über Kommunikation und Kundenkontakt, was mir sehr gut gefällt. Aber ich wollte noch mehr Abwechslung im Arbeitsalltag. Auch mal am Computer was bearbeiten und telefonieren, mich in Ruhe konzentrieren und was durchdenken können. Ich wollte eine gute Mischung und die habe ich für mich in der Ausbildung für Dialogmarketing gefunden.

Was erwartest Du von Deiner Ausbildung?
Dass ich mich neben der rein fachlichen Ausbildung auch persönlich weiterentwickeln kann und dass sich nach dem Abschluss auch spannende Perspektiven hier auftun. Schließlich ist die Generali ein großer Konzern und bietet damit spannende Möglichkeiten und Perspektiven auch nach der Ausbildung.

Was hat Dich überrascht?
Wie umfangreich und abwechslungsreich Versicherung sein kann! Und wie viele Angebote es in Sachen Weiterbildung, Gesundheit oder Vernetzung auch über den eigenen Standort hinaus gibt. Und natürlich, dass wir als Azubis technisch richtig gut ausgestattet werden. Mit einem Arbeitslaptop und der virtuellen Arbeitsumgebung ist man auch im Homeoffice sofort startklar. Gerade in diesem Jahr ist das aufgrund der Pandemie ja zwingend notwendig.

Erzähl uns von Eurer Ausbildung für Dialogmarketing. Was macht Ihr da?
Bei uns liegt der Schwerpunkt ganz klar auf dem Thema Kommunikation und in der Praxis auf der Telefonie. Da ist es unsere Aufgabe, den Kunden ihre Fragen zu beantworten und ihnen bei ihren Versicherungsthemen zu helfen. Da musst Du aktiv zuhören und präzise erklären und beraten können. Das ist gar nicht so leicht, wenn Dein Gegenüber fachlich nicht drin ist. Ein anderer Schwerpunkt ist die sogenannte „Schriftgutbearbeitung“. Wenn die Kunden ihre Rechnungen, zum Beispiel für die private Krankenversicherung einreichen, prüfen wir, ob das alles so passt oder ob man hier noch mal nachjustieren muss. Daneben haben wir natürlich noch viele Schulungen zu den einzelnen Versicherungen wie zum Beispiel Kranken-, Hausrat- oder Kfz-Versicherung. In der Berufsschule haben wir dann die klassischen kaufmännischen Fächer wie z.B. Wirtschaft oder Rechnungswesen, aber auch Kommunikationspsychologie, was ich besonders spannend finde.

Wie sieht denn Euer Azubi-Alltag aus?
Aktuell treffen wir uns um 08.00 Uhr virtuell über unsere Arbeits-Laptops, da wir ja alle im Homeoffice arbeiten. Dann haben wir unser „Morning Briefing“, unsere Besprechung mit unseren Fachausbildern. Dann geht es in die Telefonie, bis zur Mittagspause. Wenn es machbar ist, arbeiten wir im Büro und das ist mitten in der Innenstadt von Leipzig. Da kannst Du Dir hier um die Ecke was zu essen holen oder bringst Dir was mit. Die Pause machen wir Azubis dann eigentlich immer gemeinsam. Im Homeoffice musst Du am besten schon am Tag vorher einkaufen gehen, damit Du Dir etwas Gesundes zum Mittagessen zubereiten kannst. Danach geht es dann wieder in die Fachabteilung zur Schulung oder zum Telefonieren, bevor wir dann unsere Feedbackgespräche mit den Ausbildern haben. Am Anfang hatten wir das noch täglich, mittlerweile, wo wir uns jetzt alle schon richtig gut eingespielt haben, einmal pro Woche mit unserem Geschäftsführer hier in Leipzig. Wir freuen uns schon auf den Zeitpunkt, wenn wir wieder gemeinsam am Standort Leipzig in unserem Azubi-Büro, unserer „Lernwerkstatt“, arbeiten und die Pausen gemeinsam verbringen können😊.   

Und wie ist der Switch zwischen Büro und Berufsschule?
Das ist hier sehr gut organisiert! Wir haben immer Blockunterricht. So bist Du 2 bis 3 Wochen am Stück in der Berufsschule und musst nicht alle paar Tage wechseln. So kannst Du Dich dann besser auf eines konzentrieren, bist produktiver und entspannter. Freitags bekommen wir auch im Unternehmen noch mal extra Zeit, um Dinge individuell nachzuarbeiten. Das ist echt super.

Was gefällt Dir in Deiner Ausbildung am besten?
Unser Team und die Chance, neue Stärken an Dir selbst zu entdecken und Dich zu entwickeln. Ich war vorher gar kein Telefonierer. Eigentlich hatte mich der Gedanke an ein Callcenter am Anfang abgeschreckt. Und genau das macht mir jetzt am meisten Spaß. Wenn Du merkst, dass Du mit Deinem Fachwissen dem Kunden helfen kannst, gutes Feedback bekommst und immer souveräner wirst, ist das ein echt gutes Gefühl. 😊 Unsere Ausbilder geben uns richtig guten Support. Wir Azubis sind in der kurzen Zeit schon zu einem richtigen Team zusammengewachsen, das nicht nur Spaß in der Pause hat, sondern auch gut zusammenhält.