SMART Catering – ein innovatives Catering-Modell für die hybride Arbeitswelt

Durch die weitestgehende Umstellung auf das Arbeiten im Home Office, bedingt durch die pandemische Lage, reduzierte sich in unseren Betriebsrestaurants massiv die Anzahl der Essensausgaben. Schnelle und flexible Lösungen mussten her. Unsere Kollegen Florian Friebe, Leiter Catering Köln und Bernd Kächele, Leiter Catering Aachen erzählen uns, vor welchen neuen Herausforderungen sie standen und wie sie diese durch Anpassung und Ausbau hybrider Arbeitsmodelle sowie starkem Teamwork und innovativen Ideen gemeistert haben.

Beschreibt doch mal wie die letzten Monate unter der pandemischen Situation für euch waren.

Bernd: Es liegen harte Monate hinter uns. Wir mussten lernen die Strukturen an die gegebenen Bedürfnisse anzupassen. Das reguläre Tagesgeschäft an unseren Standorten ist massiv eingebrochen. Wir haben dann unsere Kapazitäten anders eingesetzt und beispielsweise Impfzentren in Aachen und Hamburg bekocht sowie bei anderen kleinen Projekten unterstützt. So waren wir zu keiner Zeit auf ein Kurzarbeits-Modell angewiesen.

Florian: Trotzdem fehlte unseren Mitarbeitenden natürlich der Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen durch den Smalltalk und das direkte Feedback an den Essensausgaben.

Unser Ziel war es recht schnell, den Kolleginnen und Kollegen ein ausbalanciertes Catering-Modell zu bieten, bei dem auch gesunde und ausgewogene Ernährung im Homeoffice gesorgt ist. Unsere Idee #Made4Home ist daraus entstanden (…).“

Welche neuen Ideen sind daraus entstanden?

Bernd: Unser Ziel war es recht schnell, den Kolleginnen und Kollegen ein ausbalanciertes Catering-Modell zu bieten, bei dem auch für die gesunde und ausgewogene Ernährung im Homeoffice gesorgt ist. Unsere Idee #Made4Home ist daraus entstanden und wurde Anfang 2020 finalisiert entwickelt.

Was habt ihr gemacht, um auf die neuen Strukturen und Bedürfnisse einzugehen und SMART Catering zu ermöglichen?

Bernd: Wir haben uns Produkte auf dem Markt angeschaut und waren der Meinung, wir können das besser! Unsere Produkte sollen so natürlich wie möglich sein und keine Konservierungsstoffe enthalten, sondern nur die Inhaltsstoffe, die wir auch wirklich drin haben möchten.

Florian: Ansätze, um nachhaltiger zu sein und beispielsweise Überproduktionen entgegenzuwirken gab es schon vorher. Die Gläser, die wir für #Made4Home nutzen waren bereits vorhanden, da wir schon vor der Pandemie massiv das Einwegplastik reduziert und stattdessen Pfandsystematik eingeführt haben. Die Notwendigkeit der Umsetzung eines größeren Konzeptes war allerdings vor der pandemischen Situation noch nicht gegeben.

Wie sah die Umsetzung eurer Ideen und Konzepte aus?

Florian: Wir haben uns vor allem viel mit der Entwicklung von Produkten beschäftigt, sodass sie für alle geeignet sind. Unsere Mitarbeitenden haben zum Teil viel zu Hause ausprobiert und eingekocht. Die zügige Umsetzung eines solch großen Projektes funktioniert nur, wenn dafür alle brennen! Wir gehörten zu den ersten großen Unternehmen, die das Catering auf die hybride Arbeitswelt angepasst haben. Darauf sind wir stolz.

Bernd: Die erste Projektzeit war geprägt durch Ausprobieren und Rückschläge einstecken. Administratives und Gesetzliches muss natürlich zu jeder Zeit eingehalten werden. Das hat mehr Kapazitäten in Anspruch genommen, als wir zunächst dachten. Wir hatten viele Lernkurven und viele Loops mit verschiedenen Gremien, bis der finale Prozess stand.

„Die zügige Umsetzung eines solch großen Projektes funktioniert nur, wenn dafür alle brennen! Wir gehörten zu den ersten großen Unternehmen, die das Catering auf die hybride Arbeitswelt angepasst haben. Darauf sind wir stolz.“

Welche Werte und Ziele verfolgt ihr in der Küche und im Kontext SMART Catering?

Bernd: Wir möchten das Wohlergehen und die Produktivität unserer Kolleginnen und Kollegen steigern, indem wir sie auch im Home Office bezüglich Planung, Einkauf und Zubereitung entlasten. SMART Catering unterstützt SMART Working. An meinen Tagen im Büro esse ich vor Ort und nehme ich mir für den nächsten Tag ein Essen in unseren Vytal-Bowls mit sowie für die längerfristige Planung unsere Weckgläser. Und das alles in hoher Qualität.

Florian: Es handelt sich also um ein dreistufiges System, dass genau auf die Bedürfnisse des „New Normal“ zugeschnitten ist. Durch das smarte Pfandsystem unterstreichen wir zudem klar unsere Bestrebungen Richtung Nachhaltigkeit.

Lieber Florian, lieber Bernd, vielen Dank für das tolle Interview und die spannenden Einblicke!