Generali_Karriere im Interview mit Uwe Matt

„Menschen brauchen Menschen, und mit den richtigen Sicherheitsmaßnahmen können wir ein New Normal beginnen“, sagt Generali Deutschland Chef Giovanni Liverani. Wie SMART Working in unserer Generali Familie die Zusammenarbeit in den Teams beflügelt, darüber berichtet Uwe Matt, Gruppenleiter Actuarial Office Life.

Ein guter Arbeitstag beginnt mit …

…einer erholsamen Nacht😊

Was macht Dir im Job am meisten Spaß?

Die Vielfalt meiner Aufgaben! Seit 2020 hat sich das Spektrum meiner Aufgaben im Beruf des Aktuars erweitert. Für all diejenigen, die mit dem Begriff des Aktuars bislang noch keine Berührungspunkte hatten: Aktuare sind Wirtschafts- bzw. Versicherungsmathematiker, die mithilfe von Daten und unter Heranziehung mathematischer Methoden künftige zu versichernde Risiken möglichst realitätsnah einzuschätzen versuchen. Durch die Führungsrolle kamen personalwirtschaftliche Themen hinzu. Ich habe noch mehr Kontakt mit Menschen, viele Schnittstellen im Unternehmen und neue fachliche Themen. Diese Vielfalt gestattet einen besseren Blick auf übergreifende Zusammenhänge.

Welche berufliche Erfahrung möchtest Du nicht missen?

Das Traineeprogramm der Generali bei CosmosDirekt hat mich stark geprägt: Ich habe viele Menschen in ihren Funktionen kennengelernt und einen Überblick über das Unternehmen erhalten. Das ist meine persönliche Blaupause für Kollaboration und Netzwerk-Denken, durch die unterschiedlichste Disziplinen zusammenarbeiten, um voneinander zu lernen.

Wie funktioniert diese Zusammenarbeit über Abteilungs-, Standort- und Ländergrenzen hinweg?

Sie ist herausfordernd und hat sich in den letzten Jahren bei der Generali zum Positiven entwickelt. Anfängliche Skepsis weicht mehr und mehr der Erkenntnis, dass wir gemeinsam mehr erreichen können. Wir kommen zumeist aus eigenständig funktionierenden und historisch gewachsenen Unternehmen mit unterschiedlicher fachlicher Arbeitsweise, Zusammenarbeitskultur und technischer Infrastruktur. Gerade diese Unterschiede eröffnen aber erst die Chance zu einem Best-Practice-Austausch und zum Heben von Synergien.

Kannst Du uns ein Beispiel nennen?

Ein gutes Beispiel dafür ist das Thema Data Analytics, das im Lebensversicherungsgeschäft aktuell am Anfang steht. Hier lernen wir disziplin- und unternehmensübergreifend in Kooperationen und sogar international im Rahmen der „New Role Schools“-Ausbildungsprogramme sowie in verschiedenen Communities. Durch diesen Austausch ist es uns möglich, deutlich schneller und effizienter in das komplexe Themenfeld einzusteigen.

Was sind dabei die besonderen Herausforderungen und Chancen?

Das Heben der angesprochenen fachlichen und technischen Synergien, das Identifizieren von Automatisierungspotenzialen und vor allem der Wissenstransfer sind die großen Herausforderungen. All das schafft die erforderlichen Freiräume und die Kapazitäten, die im aktuariellen Umfeld derzeit ein echtes Nadelöhr darstellen, für neue zukunftsweisende und wertschöpfende Betätigungsfelder. Abgesehen davon schafft die übergreifende Zusammenarbeit ein vielseitiges und damit auch interessantes und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld innerhalb der großen Generali Familie, in dem ich persönlich sehr gerne arbeite.

Wie hat sich die Zusammenarbeit durch digitale Tools geändert?

Das Arbeiten im Home Office hat die Gleichberechtigung über die Standorte hinweg gefördert. Unsere Gruppe besteht seit 2019 in der aktuellen Konstellation und verteilt sich über die Standorte Augsburg, München und Saarbrücken. Wir arbeiten zwar schon seit vielen Jahren zusammen, aber erst die standortunabhängige Zusammenarbeit im Home Office förderte das Zusammenwachsen als Team. Auch das Zusammenwachsen zu einer großen Company an vielen Standorten mit noch viel mehr Menschen ist so leichter und grenzenlos geworden. Die technische Unterstützung durch Tools wie Microsoft Teams inklusive Bildübertragung hilft dabei sehr. Homeoffice hat aber auch Nachteile. Die Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen ist schwierig. Es fehlen die spontanen aber oft sehr nützlichen Gespräche „zwischen Tür und Angel“. Die angestrebte Mischung aus Büropräsenz und Home Office ist meines Erachtens genau der richtige Weg, um die Vorteile der beiden Arbeitsweisen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das Unternehmen als Ganzes zu nutzen.

Vielen Dank lieber Uwe für die interessanten Einblicke in deinen virtuellen Arbeitsalltag! Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!