Die Zahnfee in der Welt der Versicherung

Mit Biss und Feingefühl sorgt sie für strahlendes Lächeln

Ein schönes Lächeln ist unbezahlbar, heißt es so schön. Naja, fast. Jeder, der eine komplexe Zahnbehandlung hatte, weiß, dass die Kosten hier schnell mal in die Höhe springen können. Und wenn es dann noch bürokratisch kompliziert wird, entpuppt sich nicht nur der Zahnarztbesuch als nervenaufreibend. Aber nicht, wenn man sich in den Händen von Lena Juliet Piano und ihrem Team bei der Generali Deutschland Krankenversicherung weiß.

Du bist stellvertretende Teamleiterin im Leistungsservice „Zahn“. Was genau macht Euer Team?
Von der Zahnreinigung über die Krone bis hin zum Implantat oder der Zahnbegradigung – wenn unsere Kunden eine zahnärztliche oder kieferorthopädische Behandlung beantragen oder abrechnen wollen, kümmern wir uns darum. Dann bearbeiten wir die entsprechenden Heil- und Kostenpläne. Dabei schauen wir nicht nur auf die Kosten, sondern auch auf die medizinische Notwendigkeit und Wirksamkeit. Denn nicht jede Behandlung wird rein zum Wohle des Patienten geplant. Um das einschätzen zu können, brauchst Du natürlich die nötige Expertise. Deshalb haben wir auch einige Kollegen mit zahnmedizinischem Background in unserem Team und arbeiten außerdem mit mehreren Gutachtern zusammen.

Du sagst, wer Zähne versichert, braucht Biss und Feingefühl. Inwiefern? Und was ist anders als bei der KfZ-Versicherung?
Eine Zahnbehandlung ist für den Kunden eine sehr sensible Angelegenheit. Da musst Du besonders empathisch sein und die richtige Balance zwischen Einfühlungsvermögen und Effizienz finden. Nicht nur, weil so ein Eingriff oft mit Schmerzen verbunden ist, sondern weil es meist auch sehr schnell sehr teuer werden kann. Zum Beispiel wenn der gesamte Ober- und Unterkiefer mit einer hochwertigen Zahnersatzversorgung gemacht werden muss. Dann sprechen wir hier schnell von über 30.000 bis 50.000 Euro. Das können sich viele nur leisten, wenn sie entsprechend versichert sind. Auch ist für viele nicht klar, welche Behandlungskomponenten wirklich notwendig und angebracht sind. Hier gehen dann schon mal die Meinungen von Zahnarzt, Gutachtern und Versicherung auseinander. Und da musst Du dann all die Berichte, Modelle und Gutachten im Sinne des Kunden richtig ausloten, ihn mit Empathie abholen und für ihn nachvollziehbar erklären können. 

Bist Du als stellvertretende Teamleiterin im Service noch direkt am Kunden? Was ist da Dein Job?
Im Kern: der Austausch zwischen allen Beteiligten. Ich bin auf einem bunten Feld unterwegs. Das ist ja genau das Spannende. Ich habe mit unseren Kunden und Vertriebspartnern zu tun, bei Fragen zu komplizierteren Sachlagen wie Kulanzleistungen oder Ablehnungen, bin Ansprechpartner bei Anfragen aus der Rechtsabteilung oder anderen Servicebereichen. In unserem Team mit über 30 Kolleginnen und Kollegen unterstütze ich unseren Gruppenleiter, was unsere Teamorganisation angeht.   

Dein Start war Deine Ausbildung zur Versicherungskauffrau. Und Dein Ziel?
Wohin genau es gehen soll, weiß ich noch nicht. Aber ich will mich auf jeden Fall weiterentwickeln und dabei weiterhin mit so vielen unterschiedlichen Bereichen und Menschen im Austausch stehen. Das schätze ich besonders an meinem Job. Nach meiner Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen bei der Generali hier in Köln habe ich berufsbegleitend meinen Bachelor in BWL und Wirtschaftspsychologie und danach meinen Master in HR Management absolviert. Bei beiden Abschlüssen hat mich die Generali bei meiner „Feldforschung“ hier im Unternehmen unterstützt. So konnte ich noch in ein paar andere Bereiche reinschnuppern. Auch die Weiterbildung für stellvertretende Gruppenleiter, in Vor-Corona-Zeiten noch in der Generali Akademie in Bensberg, hat mich enorm weitergebracht. Da, wo ich jetzt bin, gefällt es mir sehr gut. Ich habe spannende Aufgaben und bin in einem tollen Team. Wir sind eine große Mannschaft und alle sehr unterschiedlich. Aber die Zusammenarbeit funktioniert einfach super, weil jeder seine Stärken einbringen kann und wir offen sprechen. Und dann noch das Kölsche Gefühl und der Italienische Flair. Was willst Du mehr? 🙂