Smarte Lösungen in Theorie und Praxis – ein Duales Studium bei der Generali

Abwechslungsreiche Aufgaben, internationale Zusammenarbeit und interessante Projekte – so sieht die Arbeit von Carolin Jacobi aus, die ihr duales Studium bei der AachenMünchener absolviert hat. Derzeit ist sie in der Unternehmenssteuerung tätig und nimmt am Innovationsprojekt TACIT teil. Bei einem Interview hat sie uns einen Einblick in ihre aktuellen Aufgaben und Projekte sowie ihren Werdegang gegeben.

Liebe Frau Jacobi, bitte stellen Sie sich kurz vor – wie sind Sie zur AachenMünchener gekommen, wie ist Ihr Werdegang und was machen Sie aktuell?

2013 habe ich direkt nach dem Abitur das duale Studium bei der AachenMünchener begonnen. Dabei habe ich im Rahmen der Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen verschiedene Fachabteilungen in der Direktion Aachen durchlaufen und an der TH Köln den Bachelor of Science im Fach Versicherungswesen gemacht. Zur Ausbildung bei der AachenMünchener gehört auch ein Außendienstaufenthalt bei einem Vermögensberater der DVAG – hierbei habe ich 2015 noch die Prüfung zur DBBV-geprüften Agenturleiterin abgelegt. Meine Zielabteilung nach dem dualen Studium war die Unternehmenssteuerung. Neben meiner Tätigkeit dort habe ich berufsbegleitend den Master of Science im Studiengang Technologie- und Innovationsmanagement erworben.

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit besonders Spaß?

Die Arbeit in der Unternehmenssteuerung ist unheimlich vielseitig – durch die übergreifende Funktion können wir viele aktuelle Themen begleiten und aktiv mitgestalten. Besonders viel Spaß macht es mir, immer wieder die Vogelperspektive einzunehmen. Ich mag Zusammenhänge – diese zu erkennen, zu verstehen und für clevere Lösungen und neue Ansätze im Sinne der Unternehmensstrategie zu nutzen, bereitet mir immer wieder aufs Neue Freude.

Sie nehmen ja am Projekt TACIT teil – Welche ist dort Ihre Rolle?

TACIT steht für Teaching and Coaching Innovation and Entrepreneurship Innovatively. Das EU-geförderte Projekt bringt europäische Hochschulen und Unternehmen zusammen. Einer der Wirtschaftspartner ist neben Unternehmen wie Lego und BMW die Generali Deutschland (AachenMünchener). Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Lehrmodulen zu acht Innovationsmethoden, die sich sowohl im Hochschul-, als auch im Unternehmenskontext anwenden lassen. Die Projektsteuerung innerhalb der AachenMünchener ist in unserer Abteilung beheimatet, wo ich die Projektteilnahme der Kolleginnen und Kollegen und den Transfer der Inhalte ins Unternehmen koordiniere.

Was gefällt Ihnen besonders gut an dem Innovationsprojekt?

Die Zusammenarbeit über Branchen- und Ländergrenzen hinaus erlebe ich immer wieder als enorm gewinnbringend. Zu sehen wie Automobilhersteller, Spielzeugfirmen und Krankenhausbetreiber Problemlösung betreiben, weitet den Blick auf versicherungsspezifische Themen und ist überdies sehr informativ was Trendentwicklung in Bereichen wie Mobilität und Gesundheit angeht. Als Versicherung interessiert uns schließlich das  gesamte Leben der Menschen.

Sie haben in den letzten zwei Jahren berufsbegleitend im Master Technologie- und Innovationsmanagement studiert. Erzählen Sie gerne etwas über die Inhalte und wie Sie das Studium mit ihrer Arbeit bei der Aachen Münchener und im TACIT Projekt verbinden.

In meinem Masterstudiengang habe ich klassische und neue Modelle zur Technologiefrüherkennung, Zukunftsprojektion und zur umfassenden Steuerung des kompletten Themenbereichs Innovation gelernt. Die Inhalte waren eine wertvolle Unterfütterung für die Methodenarbeit im Projekt TACIT. Auch im Arbeitsalltag bei der AachenMünchener konnte ich oft von einer breiten theoretischen Basis profitieren. Berufsbegleitend zu studieren ist allerdings auch in die andere Richtung hilfreich – oft haben wir in Vorlesungen Modelle ob ihrer Praxisrelevanz diskutiert.

Name: Carolin Jacobi

Aktuelle Position: Mitarbeiterin Unternehmenssteuerung, Generali Deutschland (AachenMünchener)

Ausbildung/Studium: Kauffrau für Versicherungen und Finanzen, B.Sc. Versicherungswesen, M.Sc. Technologie- und Innovationsmanagement

In meiner Freizeit… bin ich gerne am oder auf dem Wasser oder besuche die Heimspiele des VfL Gummersbach

Ein Mensch, den ich bewundere: Chimamanda Ngozi Adichie, für ihr feines Differenzieren und den unermüdlichen Einsatz für mehr Geschlechtergerechtigkeit

Berufswunsch als Kind: Meeresbiologin