Be open – Leitbild als Karriere-Booster

Steffen Schröder hat in kurzer Zeit einen abwechslungsreichen Karriereweg innerhalb der Generali in Deutschland absolviert, von dem er heute berichtet.

CIMG3971Herr Schröder, wie sind Sie bei der Generali in Deutschland eingestiegen?

Mein Weg bei der Generali in Deutschland begann im Jahr 2006 mit dem einjährigen Konzerntrainee-Programm. Im Rahmen des Programms habe ich durch Rotationen die Generali Deutschland Holding, die AachenMünchener, die Badenia und die Asset Management Gesellschaft des Konzerns kennen gelernt. Das Programm wurde abgerundet durch Hospitationen bei den anderen Konzerngesellschaften und dem Headoffice in Triest. Da ich damals noch über kein weitreichendes versicherungstechnisches Know-how verfügt habe, war der Einstieg für mich fachlich sehr spannend.
Im Anschluss an das Traineeship wurde ich Assistent des Vorstands der AachenMünchener für den Bereich Versicherungstechnik der Sparten Leben und Komposit. Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand hat viel Spaß gemacht und es war eine großartige Gelegenheit, um mir ein Netzwerk im Unternehmen aufzubauen.

Sie waren knapp zwei Jahre als Vorstandsassistent tätig. Wie ging es dann weiter?

Ich bin anschließend in die Abteilung Strategische Planung/Projektoffice bei der AachenMünchener gewechselt. Hier bin ich mit ganz anderen Themen in Berührung gekommen. Zum Beispiel wurde in dieser Zeit die Vision entwickelt, was die AachenMünchener in den nächsten Jahren erreichen will. Wir haben die strategischen Ziele für die Kernkompetenzen Produktentwicklung, Vertriebsservice und Kundenservice definiert und mit Kennzahlen messbar gemacht. An der Arbeit im Bereich Strategische Planung hat mir sehr gut gefallen, dass man nicht nur konzeptionell arbeitet, sondern viele der geplanten Maßnahmen auch mit umsetzt. Nach zweieinhalb Jahren habe ich mich innerhalb der AachenMünchener neu orientiert und bin als Teamleiter der Kundenfachbetreuung Firmen- und Großkunden in die Kundenservice-Direktion Köln gewechselt.

Der Wechsel von Stab zu Betrieb ist eher ungewöhnlich…

Ja auf jeden Fall. Ich kann den Perspektivenwechsel aber nur jedem empfehlen, da man ein besseres Verständnis für beide Seiten erhält. Ich habe zum Beispiel in meiner vorigen Position in der Strategischen Planung die Kennzahlenlandschaft überarbeitet, mit der ich dann im Betrieb gearbeitet habe. So habe ich für mich überprüfen können, was gut funktioniert und was man besser anders gemacht hätte.

Ende 2014 sind Sie dann Teamleiter im Bereich Strategische Entwicklung bei der Central geworden…

CIMG3968Genau, ich bin thematisch zurück zu meinen Wurzeln gekehrt. Meine Erfahrungen, die ich bei der AachenMünchener gesammelt habe, kann ich in dieser Position optimal einbringen. Kurz bevor ich bei der Central begonnen habe, wurde das strategische Zielbild 2017 formuliert. Um den Mitarbeitern dieses Zielbild möglichst transparent zu machen, haben wir eine Kommunikationskampagne gestartet. Dafür haben wir den Garten der Central in einen „Strategiegarten“ verwandelt, in dem die neue Strategie den Mitarbeitern visuell und haptisch näher gebracht wurde. Darauf aufbauend konnten sich die Mitarbeiter aktiv einbringen und ihren eigenen Beitrag zur Erreichung unseres gemeinsamen Ziels formulieren. So haben wir allen Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben, Einfluss auf die Erreichung des Ziels zu nehmen und das Unternehmen gemeinsam nach vorne zu bringen. Im Laufe der Kampagne ist eine beeindruckende Eigendynamik entstanden.

Was macht für Sie die Arbeit bei der Central aus?

Bei der Central herrscht eine familiäre und kollegiale Atmosphäre, die einen sehr offenen Austausch ermöglicht. So wie bei der Strategie-Kampagne, lassen sich die Centraler auf Neues ein und gestalten Veränderungen aktiv und engagiert mit. Das macht großen Spaß! Zudem schätze ich die Innovationsfähigkeit der Central, so gibt es zahlreiche technische Fortschritte. Zum Beispiel haben unsere Kunden mittlerweile die Möglichkeit, Rechnungen per Foto-App einzureichen und ihre Abrechnung per E-Post zu erhalten.

Sie haben den Generali Konzern nun aus unterschiedlichen Perspektiven kennengelernt. Wie bewerten Sie diese Vielfältigkeit?

Die vielseitige Aufstellung des Konzerns bietet die Möglichkeit, sich konzernübergreifend weiterzuentwickeln und somit verschiedene Bereiche und Unternehmen kennenzulernen. Die typischen „Kaminkarrieren“ werden immer seltener und es wird zukünftig üblich sein, verschiedene Bereiche zu durchlaufen. Meine Konzern-Perspektive wurde bereits durch das Trainee-Programm geöffnet und ich sehe in der Vielfältigkeit einen großen Vorteil des Generali Konzerns.

Herzlichen Dank, Steffen Schröder, für das nette Gespräch!

Steckbrief

In der Generali seit: 2006
Studium: Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Aachen und der Coventry University
Ein Mensch, den ich bewundere: Meinen kleinen Sohn, der die Welt immer unvoreingenommen, offen und neugierig erkundet.
In meiner Freizeit: Gehe ich laufen, reise gerne und verbringe Zeit mit meiner Familie und Freunden.

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