Generali – praktisch gut! Heute: Im Enterprise Risk Management

Heute möchte ich David Dessauer vorstellen, Werkstudent in der Abteilung Enterprise Risk Management. David hat eine, wie ich finde, interessante Entwicklung innerhalb der Generali Deutschland Holding gemacht. Ich habe David kennen gelernt, als er noch Praktikant in der Abteilung Personal war. Wie es zu dem außergewöhnlichen Wechsel in die Abteilung Enterprise Risk Management gekommen ist, wird er heute erzählen.

David, zum Einstieg würde ich gerne mehr über deinen Studienhintergrund erfahren.

Ich mache meinen Bachelor in Wirtschaftspsychologie an der RFH in Köln, bin im 5. Semester und arbeite gerade an meiner Bachelorarbeit. Ich interessiere mich schon lange für die Verknüpfung von wirtschaftlichen und psychologischen Fragestellungen und habe mich darum für das Wirtschaftspsychologie-Studium entschieden.

Wie bist du darauf gekommen, ein Praktikum im Personalbereich zu machen?

Die Inhalte meines Studiums lassen sich sehr gut mit der Arbeit im Personalwesen verbinden. Mich interessieren dabei speziell die Transfermöglichkeiten der Theorie in die praktischen Aufgaben der Personalarbeit. Als Praktikant durfte ich zwei Monate den Bereich Personalentwicklung kennen lernen und konnte beispielsweise Wissen aus dem Studium zu Gruppeninterventionstechniken, Kommunikationsfertigkeiten oder zum Coaching anwenden. Ich habe meine Kolleginnen und Kollegen unter anderem bei der Planung von Talententwicklungs – und Standortbestimmungsseminaren unterstützt und konnte diese aktiv mitgestalten.

David Dessauer
David Dessauer

Wie ist es zu dem Wechsel in die Abteilung Enterprise Risk Management (ERM) gekommen?

Gegen Ende meines Praktikums habe ich die Werkstudenten-Ausschreibung der Abteilung ERM wahrgenommen und sie hat mich direkt angesprochen. Da ich bezüglich meines beruflichen Werdegangs noch nicht festgelegt bin, fand ich es interessant, Einblick in einen anderen Fachbereich zu erhalten und den Konzern aus einer neuen Perspektive zu erleben.

Welche Aufgaben übernimmst du als Werkstudent bei ERM?

Als Werkstudent unterstütze ich meine Kolleginnen und Kollegen, indem ich Präsentationen anfertige, Gesetzestexte übersetze und aktuelle Daten einpflege. Ende des vergangenen Jahres habe ich außerdem bei der Erstellung der Risikoberichte mitarbeiten können. Aktuell arbeite ich bei der Anfertigung von Validierungsberichten mit, die im Rahmen des Solvency II Prozesses erstellt werden müssen.

Könntest du Solvency II noch einmal kurz erläutern?

Solvency II ist ein Projekt im Bereich der Finanzaufsicht auf EU-Ebene mit dem Ziel, einheitliche Wettbewerbsstandards im europäischen Versicherungssektor zu schaffen. Die Solvency II Richtlinie stellt unterschiedliche Anforderungen, zum Beispiel an die unternehmerischen Kennzahlen, die vom Risikomanagement gewährleistet werden müssen. Eine dieser Anforderungen betrifft beispielsweise die Erhöhung des Eigenkapitalanteils im Unternehmen, um externe Risiken des Finanzmarkts zu verringern und in möglichen Krisen Stabilität zu beweisen.

Als Bachelor-Student stehst du noch am Anfang deiner beruflichen Karriere. Wie soll es für dich weiter gehen?

Ich bin diesbezüglich sehr flexibel und offen. Meine nächsten Schritte im Lebenslauf habe ich darum noch nicht konkret geplant. Ich kann mir aber gut vorstellen, meinen Master im Ausland im Bereich International Management zu machen.

Ich finde die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Globalisierung und Digitalisierung sehr spannend und ich würde mich gerne in eine berufliche Richtung bewegen, die den aktuellen Marktentwicklungen gerecht wird.

Wie hilft dir dabei die Arbeit bei der Generali Deutschland Holding?

Durch die Generali habe ich die Möglichkeit erhalten, zwei interessante Fachbereiche kennen zu lernen. Dies dient mir in jedem Fall als Orientierung für meine weitere berufliche Entwicklung. Darüber hinaus erhalte ich hier einen guten Eindruck, wie die Mechanismen und Prinzipien des freien Marktes wirken und wie Arbeitsprozesse in einem großen Konzern ablaufen. Ich lerne viele Softskills für das Arbeitsleben, wie zum Beispiel Umgang mit Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzten. Nicht zuletzt haben die Übersetzungstätigkeiten bei ERM meinen englischen Wortschatz erweitert und mir einen zusätzlichen Motivationsschub gegeben, auch später in einem internationalen Kontext zu arbeiten.

Vielen Dank David, ich wünsche dir alles Gute für deine weitere berufliche Entwicklung.

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