Generali – praktisch gut! Heute: Im Personalbereich der Central

Die Generali in Deutschland bietet Studenten nicht nur die Gelegenheit Arbeitserfahrung als Praktikant oder Werksstudent zu sammeln, sondern es ist auch möglich, seine Abschlussarbeit in einem der Konzernunternehmen zu schreiben. Mara Oberhäuser ist seit März 2015 Praktikantin bei der Central Krankenversicherung und schreibt hier zugleich ihre Bachelorarbeit im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement und Personalentwicklung. Mara studiert Wirtschaftspsychologie an der Fresenius Hochschule in Köln und ist inzwischen in den letzten Zügen ihrer Bachelorarbeit.

Mara Oberhäuser
Mara Oberhäuser

Mara, wie bist du dazu gekommen, deine Bachelorarbeit bei der Central Krankenversicherung zu schreiben.

Ich habe im vergangenen Jahr durch ein Praktikum den Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement kennengelernt und da ich die Arbeit so spannend fand hat, wollte ich mich in meiner Bachelorarbeit noch intensiver mit dem Thema befassen. Die Central ist sehr weit in diesem Bereich, darum war es für mich nicht nur interessant hier ein Praktikum zu machen, sondern auch meine Bachelor Arbeit zu schreiben.

Was sind deine Aufgaben als Praktikantin?

Bevor es in die „heiße Phase“ der Bachelor Arbeit ging, durfte ich verschiedene Bereiche bei der Central kennen lernen. Im Bereich Personalentwicklung konnte ich beispielsweise bei den Assessment Centern als Beobachterin teilnehmen. Ich habe im Studium meinen Schwerpunkt auf Personal-Psychologie gelegt und fand die Inhalte oft sehr abstrakt. Darum war es für mich sehr interessant, die Umsetzung der Auswahlverfahren in der Praxis zu erleben und zu sehen, dass man die Studieninhalte tatsächlich anwenden kann. Ich habe zudem Einblicke in den Bereich Erstausbildung erhalten und bei der Planung des diesjährigen Gesundheitstages unterstützt.

Worum geht es in deiner Bachelorarbeit und wie bist du vorgegangen?

Ziel meiner Bachelorarbeit ist es, die Gefährdung durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu beurteilen. Ich habe hierzu eine Befragung in den drei Stabsabteilungen Personal, Controlling und Strategisches Leistungsmanagement durchgeführt, um Werte über die psychische Belastung am Arbeitsplatz zu erhalten und Handlungsempfehlungen ableiten zu können. Die drei Stabsabteilungen sind aufgrund ihrer Größe repräsentativ und die Rücklaufquote der beantworteten Fragebögen war sehr gut. Anhand des Fragebogens habe ich Werte zu Stress, Motivation, Work-Life-Balance und Arbeitszufriedenheit ermittelt und Korrelationen ausgewertet.

Welche Handlungsempfehlungen für das Arbeitsleben kannst du aus deinen Ergebnissen ableiten?

Bei der Auswertung der offenen Fragen ist zum Beispiel deutlich geworden, dass es wichtig ist, am Arbeitsplatz über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken, um psychische Belastungen zu vermeiden. Das heißt, es ist wichtig zu wissen, was die eigenen Kollegen aktuell bearbeiten und womit sie sich beschäftigen. Ist man beispielsweise darüber in Kenntnis, dass eine Kollegin eine dringende und wichtige Aufgabe zu erledigen hat, dann ist die eigene Motivation höher, eine von ihr angefragte Unterlage schnell zu liefern. Dadurch kann nicht nur Stress reduziert werden, sondern auch Motivation und das Gefühl sozialer Unterstützung gestärkt werden.

Nun bist du in den letzten Zügen deiner Bachelorarbeit. Was war dein Highlight während deiner Zeit bei der Central?

Für mich sind es vor allem die Kollegen, die die Zeit hier besonders machen. Ich wurde von Beginn an als vollwertiges Teammitglied behandelt und werde in verschiedenen Sachverhalten nach meiner persönlichen Einschätzung oder Optimierungsvorschlägen gefragt. Meine Meinung wird dabei immer respektiert und geschätzt. Das kollegiale Miteinander bildet somit eine Klammer um all die tollen Erfahrungen, die ich hier insgesamt sammeln darf.

Vielen Dank Mara, dass du deine Erfahrungen mit uns geteilt hast!

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