Generali – praktisch gut! Heute: In der Prozessoptimierung

Marie Growe ist eine von insgesamt sechs Werkstudenten in der Abteilung Prozessoptimierung der Generali Deutschland Holding. Sie unterstützt seit August 2014 in der Gruppe Steuerung, wo sie schon viele Erfahrungen gesammelt hat, von denen sie heute berichtet.

Marie, erzähl doch erst einmal etwas zu deinem Studium!

Datei 18.05.15 18 15 38Ich habe meinen Bachelor in BWL an der Uni Köln gemacht und war für ein Auslandssemester an der San Diego State University in den USA. Seit 2013 mache ich meinen Master in Economics mit Nebenfach in Corporate Development – ebenfalls an der Uni Köln.

Kannst du die Abteilung Prozessoptimierung kurz vorstellen?

Die Prozessoptimierung umfasst unter anderem die operative Betriebsorganisation und steuert strategische Geschäftsprozessthemen im Konzern. Die Abteilung gliedert sich in die Bereiche Betriebsorganisation, Steuerung und Consulting. Ich bin in der Gruppe Steuerung tätig, die beispielsweise Transparenz über Prozesse und Prozessrisiken schafft, um Prozesse angemessen zu steuern. Dazu werden verschiedene Steuerungsinstrumente wie zum Beispiel das Servicecockpit genutzt.

Kannst du bitte mal erklären, was das Servicecockpit ist?

Das Servicecockpit ist ein Kennzahlen-System der deutschen Generali Gruppe, anhand dessen Servicequalität – insbesondere mit Blick auf den Kundenservice – definiert, analysiert und optimiert werden kann. Es werden quartalsweise Daten entsprechend der Kennzahlen für die verschiedenen Konzernunternehmen erhoben und ausgewertet, um serviceorientierte Maßnahmen abzuleiten und zu steuern. Ein Beispiel für eine Service-Kennzahl bietet die Telefon-Erreichtquote, die die angenommenen Anrufe ins Verhältnis zu der Gesamtanzahl der eingehenden Anrufe setzt. Anhand eines Ampelsystems kann man ablesen, welche Ziele erreicht wurden und welche nicht. Wird ein Ziel nicht erreicht, werden die Ursachen identifiziert und bei Bedarf Maßnahmen abgeleitet, um zukünftig in den Zielbereich zu gelangen.

Was sind deine konkreten Aufgaben?

Meine Aufgabe ist es, die jeweiligen Kennzahlen bei den einzelnen Konzernunternehmen anzufragen. Die neuen Daten übertrage ich in die entsprechende Datei und überprüfe, ob alle Verlinkungen und Ansprechpartner stimmen. Bis Ende 2014 wurde das Servicecockpit monatlich erstellt und verschickt. Anfang 2015 wurde es an das internationale Kennzahlensystem, der COO-Scorecard, angepasst. Da durch die Anpassung weitere Kennzahlen aufgenommen wurden, ist das Servicecockpit jetzt wesentlich umfangreicher und die Erstellung aufwendiger.

Was gefällt dir an deiner Werkstudententätigkeit bei der Generali Deutschland Holding AG?

Ich habe eine nette Abteilung und bin Teil eines jungen Teams. Die Arbeitsatmosphäre ist dadurch sehr angenehm, so dass ich wirklich gerne zur Arbeit komme. Außerdem schätze ich besonders die Flexibilität, die mir als Werkstudentin gewährt wird, da ich meine Arbeitszeiten je nach Bedarf frei bestimmen kann.

Was kannst du aus deinem Studium einbringen?

An der Uni habe ich unter anderem gelernt, wie man lernt. Beispielsweise wie ich an neue Aufgabenstellungen herangehe, wie ich mich organisieren muss und wie ich Aufgaben effektiv und effizient lösen kann. Diese Strukturiertheit hilft mir sehr im Arbeitsleben. Bei komplexen Aufgaben kann ich mir sehr gut einteilen, wie und in welchem Zeitrahmen ich vorgehen muss, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Vielen Dank für das nette Gespräch, Marie!

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