So fern und doch so nah

Mal eben in Italien anrufen oder mit den Kollegen aus London ein gemeinsames Projekt anschieben: Internationale Vernetzung ist bei der Generali Deutschland Gruppe mittlerweile selbstverständlich.

Es gibt es verschiedene Möglichkeiten, für einige Zeit ins Ausland zu gehen – also als sogenannter Expat für eine andere Ländergesellschaft der Generali Group zu arbeiten. Mitarbeiter können sich sowohl auf eine konkrete Position in der internen internationalen Stellenbörse als auch initiativ bewerben. Wer im Ausland arbeiten möchte entscheidet sich entweder für ein Short-Term oder ein Long-Term-Assignment. Die kurze Version der Entsendung umfasst drei bis acht Monate, die lange Version bis zu drei Jahren.

Wie so eine Entsendung konkret aussehen kann, wissen Stefanie Zambelli und Gabriel Gillessen. Beide Mitarbeiter der Generali Versicherungen aus München haben spannende Auslandseinsätze erlebt und berichten hier im Blog:

 

Stefanie Zambelli

Stefanie Zambelli ist seit April 2014 wieder zurück in Deutschland. Es lockte sie nicht nur ein interessantes Jobangebot, sondern auch die Nähe zu Familie und Freunden. In München leitet sie zur Zeit ein strategisches Projekt im Bereich Firmenkunden Komposit.
Stefanie Zambelli ist seit April 2014 wieder zurück in Deutschland. Es lockte sie nicht nur ein interessantes Jobangebot, sondern auch die Nähe zu Familie und Freunden. In München leitet sie zur Zeit ein strategisches Projekt im Bereich Firmenkunden Komposit.

„Ich war insgesamt neun Jahre für die Generali Group im Ausland – in London, New York/New Jersey und Triest. Überall konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln und habe die gesamte Versicherungsgruppe sehr gut kennengelernt. In London habe ich beispielsweise als Property Underwriter internationale Versicherungsprogramme gezeichnet. In Amerika habe ich für das Generali Employee Benefits Network im Bereich Marketing & Sales gearbeitet. Ich war geschäftlich viel im Mittleren Westen unterwegs. Bei meinem Einsatz in Italien habe ich das Versicherungsgeschäft aus der Perspektive des Head Office kennengelernt und konnte an strategischen und internationalen Projekten arbeiten. Arbeitsweisen und die Art zu kommunizieren sind in jedem Land anders. Wer ins Ausland geht, muss sich an die verschiedenen Arbeitsweisen anpassen können. Sich aus seiner Komfortzone herausbewegen. Die Auslandsaufenthalte waren für mich eine tolle Erfahrung und Bereicherung – beruflich sowie persönlich. Mir fällt es leicht, mich in neuen Kulturen zurechtzufinden. In verschieden Sprachen zu arbeiten ist für mich selbstverständlich geworden. Außerdem konnte ich ein großes Netzwerk aufbauen. Wenn ich heute Fragen habe, muss ich nicht lange überlegen, wen ich anrufen kann.“

 

 

Gillessen
Gabriel Gillessen hat vor kurzem sein ausbildungsintegriertes Studium (AiS) der Wirtschafts- und Organisationswissenschaften mit dem Master of Science abgeschlossen. Jetzt arbeitet er in der Abteilung Produktmanagement und Steuerung Leben in München.

Gabriel Gillessen

„Ich habe drei Monate lang am Hauptsitz der Generali in Triest in der Abteilung Investments Control gearbeitet. Dabei habe ich viel im Bereich Risiko Controlling gelernt. Eine Aufgabe war zum Beispiel, ein Rechenmodell für die Anleihenbewertung unter Finanzrisiken zu erstellen. Weil ich diese Herausforderung auf Englisch lösen musste, hat das meine selbstständige Arbeitsweise enorm gefördert. In Italien konnte ich meinen Job einmal aus einer anderen Perspektive betrachten und sehen, wie das Geschäft dort funktioniert. Es war aber nicht nur interessant, die Arbeitsabläufe kennenzulernen, sondern auch die Mentalität der Italiener. Sie sind sehr kontaktfreudig und tauschen sich viel untereinander aus. So habe ich während meines Aufenthalts am Hauptsitz in Triest viele neue Menschen getroffen – italienische Kollegen, aber auch Expats. Zu einigen von ihnen habe ich heute noch Kontakt.“

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