Einmal hin, alles drin: Das ausbildungsintegrierte Studium bei den Generali Versicherungen

Cornelia Rottach in Paris„London, Paris, Sofia. Kauffrau für Versicherungen, Bachelor of Science, Master of Science“ zählt Steffi Vielmuth auf. Und ich erfahre: Das sind die Abschlüsse, die Studenten im viereinhalbjährigen ausbildungsintegrierten Studiengang (AIS) den Generali Versicherungen erwerben. Und die Städte, in denen die AISler ihre Auslandsstationen absolviert haben. Wow, klingt ganz schön abwechslungsreich! Steffi Vielmuth betreut die Azubis und AIS-ler bei den Generali Versicherungen und schlägt mir vor, mal persönlich mit einer AIS-Studentin zu sprechen. Ich entscheide mich für Cornelia Rottach. Die war nämlich während ihrer Auslandsstation in Paris, und über Paris spreche ich immer gern. 🙂

 

IMG_0186Liebe Frau Rottach, Sie sind nicht mehr weit von Ihrem Masterabschluss entfernt. Warum haben Sie sich für das ausbildungsintegrierte Studium entschieden?
Ich habe schon während meiner Schulzeit immer viel nebenbei gearbeitet und wusste, dass ich nach dem Abi unbedingt etwas Praxisbezogenes machen wollte. Aber auf ein Studium wollte ich auch ungern verzichten. Im AIS-Studium kann ich praktische Erfahrungen sammeln und gleichzeitig erst meinen IHK- und dann meinen Uni-Masterabschluss machen.

Welche Abteilungen haben Sie während Ihrer Praxisphasen kennengelernt?
Ich habe sowohl in operativen Bereichen wie der Vertragsbearbeitung und dem Außendienst gearbeitet als auch in Stabsbereichen wie der Außendiensttechnologie.
Diese Abteilung stellt beispielsweise die Schnittstelle zwischen Vertrieb und IT her und kümmert sich um die Hard- und Softwarebetreuung für den Außendienst. Meine Bachelorarbeit habe ich in der Abteilung „Geschäftssteuerung Leben und Produktentwicklung“ geschrieben.
Und dann war da natürlich noch Paris!

Genau, ihre Auslandsstation! Durften Sie sich das Land selbst aussuchen?
Wir konnten uns selbst überlegen, in welcher europäischen Schwestergesellschaft und in welcher Abteilung vor Ort wir uns bewerben. Dabei spielte natürlich eine Rolle, welche Sprachkenntnisse man mitbringt. Meine Wunschstation war die Revisionsabteilung der Generali in Paris- und zum Glück hat es geklappt!

Warum hat es Ihnen in bei der Generali in Paris so gut gefallen?
Die Arbeit in der Revision ist sehr projekthaft. Deswegen konnte ich in den drei Monaten meines Aufenthaltes auch direkt intensiv an einigen internationalen Prüfaufträgen mitarbeiten. Die Kollegen haben mich außerdem sehr freundlich aufgenommen. Es gab sehr viele französische duale Studenten dort, da ergaben sich schnell Anknüpfungspunkte. Und dann war da noch die Kantine (lacht). Käseplatte zum Dessert, das gibt es in Deutschland nur im Restaurant!

Und zum Schluss: Wo sind Sie aktuell eingesetzt und was sind Ihre Aufgaben?
Aktuell bin im Stab des Vorstands. Meine Aufgaben sind zum Beispiel die Organisation der Vorstandsklausur, aktuelle Trendanalyse damit der Vorstand immer auf dem neuesten Stand ist oder die Mitarbeit an Projekten.

Liebe Frau Rottach, vielen Dank für die spannenden Einblicke!

 

IMG_0408STECKBRIEF
Name: Cornelia Rottach
Alter:
23
In der Generali Deutschland Gruppe seit:
01.09.2010
Aktuelles Konzernunternehmen und Funktion: Generali Versicherung, AIS‘lerin
Meine Stationen in der Generali während des ausbildungsintegrierten Studiums:
Personalpolitik, Kundenservicecenter SUH und Kfz, Außendiensttechnologie Vertriebswegeservice, Firmenkunden Makler SUH, Technische Versicherung, Produktentwicklung und Geschäftssteuerung Leben, Revision Paris, Vorstandsstab
Studium/Ausbildung/ (angestrebter) Abschluss: Wirtschafts- und Organisationswissenschaften, IHK-Kauffrau für Versicherungen und Finanzen Schwerpunkt Versicherung,
Bachelor und voraussichtlich Master of Science in Wirtschafts- und Organisationswissenschaften mit Schwerpunkt Controlling, Finanz- und Risikomanagement
Ein Mensch, den ich bewundere: Jeden Menschen, wenn ihn etwas antreibt die Dinge voranzubringen
In meiner Freizeit: Fußball, Skifahren und Freunde treffen
Mein letztes Buch:
Risikomanagement 😉 und Denkanstöße 2014

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