Ein Job für Foodies

„Wenn ihr gegessen und getrunken habt, seid ihr wie neu geboren; seid stärker, mutiger, geschickter zu eurem Geschäft“, sagte schon Goethe. Wir glauben, da hat er Recht. Um mehr darüber zu erfahren, wer uns jeden Tag so gut versorgt, haben wir Rainer Nägel, Gruppenleiter der Konzerngastronomie, in Köln getroffen.

Lieber Herr Nägel, wie sind Sie zur Generali gekommen?

Ich bin gelernter Koch und Küchenmeister, und habe in einem Restaurant in Köln gearbeitet, in welchem damals die Vorstände der Central Krankenversicherung manchmal zu Mittag gegessen haben. Über diese Verbindung habe ich erfahren, dass die Central einen neuen Küchenchef suchte. Das war 1988, und seitdem bin ich hier.

Wie sehen Ihre Arbeitstage als Gruppenleiter der Konzerngastronomie aus?

Neben dem Standort Köln bin ich auch für Hamburg zuständig, das heißt, ich reise regelmäßig zwischen den beiden Städten. Zusammen mit meinem Gruppenleiterkollegen Bernd Kächele bin ich das Bindeglied zwischen unserer Führungskraft und den Teams vor Ort. Dazu gehören natürlich zum einen Catering-Tätigkeiten aber auch Führungsaufgaben. Meine Arbeitstage beginnen meistens recht früh, gegen 6.30 Uhr, um als Ansprechpartner bei Problemen mit Lieferanten oder technischen Fragen vor Ort zu sein. Später beschäftige ich mich mit verschiedenen Projekten, Maßnahmen, strukturellen Anpassungen sowie Personal- und Lieferantengesprächen. Während für die Speiseplanung die Teamleiter verantwortlich sind, behalten wir übergreifende Themen im Blick, wie beispielsweise das Budget, Gastronomie-Trends. Der Tag endet dann am späten Nachmittag.

Wie entstehen Ideen wie die Aktionswochen „Food for Foodies“?

Wir treffen uns zwei bis drei Mal im Jahr gemeinsam mit allen Teamleitern und diskutieren und tauschen uns über aktuelle Themen aus. Welche Ideen gibt es, was könnte unsere Gäste interessieren, welche Trends zeichnen sich ab? Vegetarische und auch vegane Gerichte waren und sind natürlich aktuell ein ganz wichtiges Thema, momentan gibt es aber auch einen Trend zu Street Food, den wir im März mit einer Aktionswoche in allen Betriebsrestaurants sehr erfolgreich aufgegriffen haben.

Was sind die größten Herausforderungen bei der Umsetzung solcher Aktionen, aber auch im Alltag?

Wir führen im Jahr drei bis vier Aktionen durch, die an jedem Standort gleich gestaltet werden, so wie zuletzt die Orientwoche, sowie vier bis sechs standortindividuelle Aktionen. Dabei spielt zum einen die Gästeinformation eine wichtige Rolle, zum anderen aber auch, dass die gesamte Aktion stimmig mit den Vorlieben der Gäste sowie der strategischen Ausrichtung der Generali ist. Chips und Cola passen zum Beispiel weniger zu Generali Vitality als Gesundheitsprogramm. Darüber hinaus freue ich mich zwar sehr, dass wir 2018 wieder ausbilden, eine weitere Herausforderung wird es aber sicherlich, guten Nachwuchs mit einem guten Gespür für Lebensmittel zu finden.

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit besonderen Spaß?

Während mein Gruppenleiter-Kollege mehr für den technischen Bereich verantwortlich ist, bin ich vor allem für den fachlichen Teil zuständig. Durch meine Ausbildung kann ich zum Beispiel auch einschätzen, welche Aktionen in der Küche wirklich umsetzbar sind. Ich freue mich immer, wenn ich Aufgaben habe, die Schnittstellen zum operativen Bereich bieten und ich praktisch unterwegs bin. Schön ist aber auch, dass eine gute Stimmung unter den Kollegen herrscht.

 

Lieber Herr Nägel, herzlichen Dank für das nette Gespräch, und alles Gute für Ihre Zukunft!

Name: Rainer Nägel

Aktuelle Position: Gruppenleiter Konzerngastronomie

Ausbildung/Studium: Koch / Küchenmeister

In meiner Freizeit… bin ich begeisterter Fußballfan

Ein Mensch, den ich bewundere… oder…mein Lieblingssong: Ich bewundere sehr den leider zu früh verstorbenen Schriftsteller Frank McCourt

Berufswunsch als Kind: Polizist