Generali praktisch gut – heute im Produkt- und Gesundheitsmanagement der Central

Annette Ortwein hat im vergangenen Jahr als Praktikantin bei der Central Krankenversicherung begonnen und hat ihre Tätigkeit im Produkt- und Gesundheitsmanagement als Werkstudentin fortgesetzt. Annette studiert in Bonn Geographie mit den Schwerpunkten Gesundheitsgeographie und Satellitenfernerkundung und schreibt zurzeit ihre Masterarbeit. Wie sie ihre Studieninhalte mit ihrer Tätigkeit bei der Central verbindet, berichtet sie heute.

Liebe Annette, deine Studienschwerpunkte Gesundheitsgeographie und Satellitenfernerkundung klingen für mich doch sehr exotisch. Was kann man sich darunter vorstellen?

Im Rahmen der Gesundheitsgeographie werden beispielsweise mit Hilfe von Satelliten Ballungsbereiche identifiziert und regionale gesundheitliche Ungleichheiten untersucht. In meiner Masterarbeit verbinde ich beide Bereiche, indem ich die Lärmbelastung in der Umgebung deutscher Großflughäfen untersuche. Die Satellitendaten geben Aufschluss darüber, wo sich urbanisierte Bereiche in Flughafennähe befinden. Diese Informationen verknüpfe ich mit Gesundheitsdaten von Personen aus dieser Region und ziehe Rückschlüsse in Bezug auf die Lärmbelastung. Meine Masterarbeit hat allerdings keinen direkten Bezug zu meinem Praktikum bei der Central.

Das klingt sehr interessant. Wie bist du denn letztes Jahr zu der Central gekommen?

Obwohl viele es nicht vermuten, gibt es in meinem Studiengang viele Themenbereiche, die sich mit Handlungsfeldern von Krankenkassen überschneiden. Beispielsweise lernen wir in Epidemiologie, wie und wo sich Krankheiten verbreiten und in Versorgungsforschung, wie die Hausarztversorgung durch Telemedizin unterstützt werden kann. Zudem ist der Statistikanteil in meinem Studienschwerpunkt sehr ausgeprägt. Wir arbeiten viel mit Datenerhebungen und -auswertungen. Darum hat die Ausschreibung der Central im Bereich Datenanalyse im Produkt- und Gesundheitsmanagement sehr gut gepasst und ich konnte meine Kenntnisse erfolgreich im Praktikum einbringen.

Was hat sich verändert, seit du Werkstudentin bist?

Inhaltlich nicht viel, da ich bereits als Praktikantin verantwortungsvolle Projekte begleitet habe. Als Werkstudentin bin ich nur noch an zwei Tagen pro Woche bei der Central und kann auch langfristige Projekte begleiten, beispielsweise habe ich das Herzprogramm „initiative.herz“ von Anfang bis Ende mitgestaltet.

Kannst du das Herzprogramm kurz vorstellen?

Das Herzprogramm ist ein Gesundheitsprogramm für Menschen mit Herzinsuffizienz, das demnächst starten soll. Im Zuge des Programms werden unsere Kunden zum Beispiel darin unterstützt, ihr Gewicht über einen längeren Zeitraum zu überprüfen. Dadurch werden Wassereinlagerungen, die zu Herzproblemen führen können, identifiziert und können ambulant behandelt werden. Diese Früherkennung verbessert die Gesundheit und dient dazu, lange Krankenhausaufenthalte zu vermeiden.

Was waren deine Aufgaben in diesem Zusammenhang?

Anhand von diagnosebezogenen Datenanalysen habe ich überprüft, welche Personengruppen für das Programm in Frage kommen. Aufbauend auf den Analyseergebnissen haben wir das Konzept für das Herzprogramm erstellt. Die Analyse hat beispielsweise ergeben, dass vor allem ältere Personen Bedarf für das Programm haben. Wir starten das Programm darum erst ab einer bestimmen Altersgrenze. Dementsprechend haben wir keine Online-basierten Maßnahmen entworfen, sondern stellen zum Beispiel für ein Herztagebuch Buch und Stift zur Verfügung.

Was gefällt dir an der Arbeit bei der Central?

Da ich großen Spaß an Datenanalyse habe, mag ich so gut wie alles an meiner Arbeit. Mir gefällt es, Arbeiten zu konzipieren, selbstständig weiterzudenken und gleichwertig im Team zusammenzuarbeiten. Ich finde es auch schön, durch die Gesundheitsprogramme tatsächlich die Gesundheit der Menschen zu verbessern. Außerdem bin ich Teil eines tollen interdisziplinären Teams. Im Produkt- und Gesundheitsmanagement arbeite ich zusammen mit Ernährungswissenschaftlern, Ärzten und Gesundheitsökonomen. Dadurch kommen immer verschiedene Perspektiven zusammen und das finde ich sehr spannend.

Vielen Dank, liebe Annette, für das nette Gespräch und weiterhin viel Erfolg für deine Masterarbeit!