Mit Rat und Tat: Mentoringprogramm für Studenten

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Melanie Werthmüller ist im Mentoring-Programm und schreibt aktuell ihre Masterarbeit im Aktuariat der Generali Versicherungen

Über das Mentoring Programm der LMU (Ludwig-Maximilian-Universität) haben wir im Blog bereits berichtet. Johanna Haccius, Mitarbeiterin der Generali Versicherungen und Melanie Werthmüller, Masterandin bei den Generali Versicherungen, haben als Mentorin und Mentee beim Programm mitgemacht und erzählen von ihren Erfahrungen.

Mentee Melanie Werthmüller

Frau Werthmüller, was studieren Sie und was ist aktuell Ihre Tätigkeit?
Ich studiere Wirtschaftsmathematik an der LMU. Aktuell schreibe ich meine Masterarbeit in der Abteilung „Aktuarielle Statistik“ bei den Generali Versicherungen. Schon seit Februar 2014 bin ich als Praktikantin und Werkstudentin im Unternehmen tätig.

Wie läuft das Mentoring konkret ab, wie organisieren Sie sich?
Wir haben zu Beginn des Mentorings ein Treffen pro Monat vereinbart. Aktuell arbeitet Johanna, meine Mentorin, im Head Office in Italien – daher kommunizieren wir im Moment auch viel per Mail. Wir haben aber auch unsere Nummern ausgetauscht und können uns so kurzfristig verabreden, wenn Johanna mal in München ist. Wir treffen uns immer an unterschiedlichen Orten. Ich habe Johanna zum Beispiel das Mathematische Institut der LMU gezeigt oder sie hat mich für einen Tag zu den Generali Versicherungen eingeladen, wo ich auch viele ihrer Kollegen kennenlernen konnte.

Was gefällt Ihnen am Programm besonders? Was konnten Sie bisher für sich aus dem Mentoring mitnehmen?
Ich finde es toll, dass ich durch meine Mentorin ehrliches Feedback bekomme, aber auch immer gleich Unterstützung und Hilfe, wie ich etwas besser machen kann. Ich habe jetzt einen besseren Blick für meine Stärken und Schwächen. Johanna ist eine gute Ansprechpartnerin bei berufsbezogenen Fragen, z.B. Tipps zu Bewerbung oder Jobs. Aber auch über Privates können wir sprechen, denn inzwischen ist sie auch eine gute Freundin geworden. Besonders spannend fand ich auch den „Besuchs“-Tag bei den Generali Versicherungen. Ich habe z.B. Trainees und Ex-Trainees kennengelernt oder die verantwortliche Personalerin. Durch das Mentoring bin ich auch auf die Idee gekommen, mich bei der Generali als Praktikantin zu bewerben. Insgesamt war es eine tolle und lehrreiche Zeit!

Wie geht es nach dem Studium bei Ihnen weiter?
Im Sommersemester 2015 beende ich mein Masterstudium. Gerne würde ich im Anschluss meine Laufbahn als Trainee starten!

Johanne Haccius arbeite aktuell im internationalen Head Office der Generali in Mailand und engagiert sich als Mentorin.

Johanne Haccius arbeite aktuell im internationalen Head Office der Generali in Mailand und engagiert sich als Mentorin.

Mentorin Johanna Haccius

Frau Haccius, was haben Sie studiert und wie sind Sie zu den Generali Versicherungen gekommen?
Studiert habe ich Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt Versicherungswirtschaft. Das Konzept Versicherung fand ich nach dem Studium interessant (das gilt auch immer noch) und so habe ich insbesondere in diesem Sektor nach spannenden Stellen gesucht. Eine Stellenausschreibung bei den Generali Versicherungen hat mich besonders interessiert und während des Bewerbungsgesprächs und Assessment Centers hat mir die Atmosphäre bereits gut gefallen, sodass ich gerne mit dem Traineeprogramm der Generali Versicherungen angefangen habe.

In welchem Bereich und welcher Funktion arbeiten Sie aktuell?
Für zunächst zwei Jahre arbeite ich derzeit im Generali Head Office in Mailand als Mitarbeiterin im Strategiebereich.

Was hat Sie daran gereizt, eine Mentorenrolle zu übernehmen?
Während meines Studiums habe ich AIESEC (Studentenorganisation) kennengelernt und bin dort zum ersten Mal in näheren Kontakt mit Mentoren gekommen. Ich habe es zu schätzen gelernt, auf Erfahrungen anderer zurückgreifen zu können bzw. mir Meinungen Dritter und vielleicht nicht unbedingt nahe stehender Personen einzuholen. An der Mentorenrolle reizt mich zum einen, dass ich Erfahrungen weitergeben kann. Zum anderen habe ich ebenso die Gelegenheit, neue Erfahrungen zu machen und dazu zu lernen, eine weitere Perspektive zu gewinnen und Herangehensweisen zu diskutieren.

Was gefällt Ihnen am Programm besonders?
Insbesondere angenehm finde ich am Mentorenprogramm, dass es den Erfahrungsaustausch ohne viel bürokratischen Aufwand für alle Interessierten unkompliziert ermöglicht, und gleichzeitig sowohl Leitfäden und Methoden zur Verfügung stellt als auch völligen Gestaltungsfreiraum lässt.

Was möchten Sie Ihrem Mentee mitgeben?
Ich möchte mit meiner Sichtweise für meine Mentee einen zusätzlichen Blickwinkel eröffnen und möglicherweise Denkanstöße geben, insbesondere zu Fragen hinsichtlich der beruflichen Orientierung. Ich hoffe außerdem, dass ich mit meinen Erfahrungen und meinem Feedback zum Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein meiner Mentee beitragen kann.

Was nehmen Sie selbst aus dem Programm mit?
Neue Methodenkenntnisse, Reflektion des eigenen Werdegangs, Kennenlernen anderer Denkansätze und Perspektiven.