Blick über den Tellerrand- Konzernhospitationen für Mitarbeiter

Wir sprechen mit Nicole Thiele, Teilnehmerin der Konzernhospitation 

Wissenstransfer, Jobrotation und Mitarbeitermotivation sind Themen, die ich im Rahmen meines BWL-Studiums als theoretische Konzepte kennen lerne. Durch meine Werksstudententätigkeit im strategischen HR-Management der Generali Deutschland Holding kann ich nun auch die Umsetzung dieser Theorien in der Praxis erleben – und bin begeistert.

Seit 2010 werden innerhalb der Generali Deutschland Gruppe jährlich Hospitationsplätze verlost. Getreu dem Motto „Blick über den Tellerrand“ bieten die Hospitationen den Teilnehmern die Möglichkeit, einen Tag lang einen anderen Arbeitsbereich innerhalb des Konzerns kennen zu lernen, sich auszutauschen und Wissen und Erfahrungen zu teilen. Meine Teamkollegen im strategischen HR-Management planen und koordinieren die Hospitationen jedes Jahr. Alle Mitarbeiter können sich bewerben – am Ende entscheidet das Los darüber, wer welchen Platz erhält. Bisher gab es beispielsweise Plätze im Risikomanagement bei der Advocard, im Vorstandsbereich der Generali Deutschland Holding, oder im Marketing bei der Cosmos.

Weit über 100 Mitarbeiter haben in diesem Jahr einen Hospitationsplatz gewonnen. Meine Aufgabe war es, die Feedbacks der Teilnehmer einzuholen und auszuwerten. Ich wollte darum mehr darüber erfahren, warum man sich für ein anderes Konzernunternehmen bewirbt und wie so ein Hospitationstag abläuft. Antworten auf diese und noch andere Fragen hat uns netterweise Nicole Thiele, Referentin im Risikomanagement der Holding und Teilnehmerin der Hospitationen in diesem Jahr, beantwortet.

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Nicole Thiele, Referentin im Risikomanagement, hat an der Konzernhospitation teilgenommen


Frau Thiele, Sie arbeiten im Bereich Risikomanagement der Generali Deutschland Holding. Für welchen Hospitationsplatz haben Sie sich 2014 beworben und warum?

Ich bin jetzt seit 3 Jahren bei der Holding und habe mich dieses Jahr zum ersten Mal für die Konzernhospitationen beworben. Ich habe mich darum sehr gefreut, dass ich direkt den Hospitationsplatz im Strategischen Leistungsmanagement bei der Central gewonnen habe. Obwohl oder gerade weil ich keinerlei Vorstellung von der Tätigkeit hatte, habe ich mich bewusst für diesen Hospitationsplatz beworben. Mir war es wichtig einen Arbeitsbereich kennen zu lernen, der keinerlei Berührungspunkte mit meiner Tätigkeit im Risikomanagement hat, da ich es besonders spannend finde, Einblicke in einen fachfremden Bereich und in das operative Doing des Versicherungsbetriebs zu erhalten. Außerdem wollte ich gerne eines unserer Konzernunternehmen genauer kennen lernen und da die Central ebenfalls in Köln sitzt, ist sie für mich auch noch leicht zu erreichen.

Wie ist Ihr Tag bei der Central dann abgelaufen?

Ich habe mich morgens auf mein Fahrrad geschwungen und bin anstatt zur Holding zur Central gefahren. Hier wurde ich sehr nett von Herrn Lindemann, dem Teamleiter des Bereichs Strategisches Leistungsmanagement, empfangen. Bei einem Kaffee hat er mir erst einmal die Central vorgestellt. Anschließend wurden mir die Kollegen der Abteilung vorgestellt und ich durfte fünf Arbeitsplätze genauer kennen lernen. Die Kollegen haben sich sehr viel Zeit für mich genommen und dabei keinen Vortrag über ihre Tätigkeit gehalten, sondern es hat sich ein interaktives Frage und Antwort-Spiel ergeben, aus dem sehr interessante Gespräche entstanden sind. Der Tag war dadurch insgesamt sehr abwechslungsreich und kurzweilig.

Was war ihr persönliches Highlight an diesem Tag?

Mein Highlight war eigentlich direkt am Anfang des Tages, als mich in der Cafeteria eine Servicekraft begrüßte, die ich aus der Holding kenne. Ich wusste vorher nicht, dass die Servicekräfte in den Konzernunternehmen rotieren und war überrascht, ein bekanntes Gesicht zu treffen. Das hat noch einmal unterstrichen, dass wir als Generali Deutschland Gruppe alle zusammen gehören und ein großer gemeinsamer Konzern sind.

Was nehmen Sie aus der Hospitation für sich mit?

Ich fand es toll, mal „rauszukommen“. Die Hospitationen bieten wirklich einen Blick über den Tellerrand und man lernt die Vielseitigkeit des Konzerns kennen. Außerdem werde ich nächstes Jahr auf jeden Fall zur Karnevalsfeier der Central gehen und bin gespannt, ob mich Kollegen, die ich bei der Hospitation kennen gelernt habe, wiedererkennen.

Am 12. Januar 2015 fällt der Startschuss für die nächste Bewerbungsphase. Warum würden Sie Ihren Kollegen empfehlen, sich zu bewerben?

Der Blick über die eigene Abteilung hinaus eröffnet nicht nur den Horizont sondern ist auch eine schöne Abwechslung zum Alltag. Man kann einen Tag Einblicke in einen neuen Aufgabenbereich gewinnen und lernt die Generali Deutschland Gruppe noch besser kennen. Es lohnt sich also, sich zu bewerben.

Das klingt wirklich gut! Vielen herzlichen Dank für das nette Gespräch!

Autorin: Marleen Theißen